Author Topic: Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow  (Read 3969 times)

dimace

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Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow
« on: 31 Jan, 2014, 07:45:05 »
Alle Höllenmächte sind los in Moskau.

Hauptpersonen sind ein Dichter, seine Geliebte und der Teufel samt Gehilfen, der die Stadt mit Spuk und Zauberei auf den Kopf Stellt. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle, ausgenommen zwei Gerechte.

Πρόκειται περί μιας φανταστικής ιστορίας, στην οποία ο διάβολος και ορισμένοι φίλοι του, επισκέπτονται τη Μόσχα και βάζουν σε μπελάδες κάποιους κατοίκους της. Σάτυρα εναντίον των αδυναμιών του καθεστώτος, η οποία γράφτηκε κάπου μεταξύ του 1928 και 1940, εκδόθηκε λογοκριμένη τη δεκαετία του '60 και πλήρης δέκα χρόνια αργότερα.

Η γερμανική έκδοση, την οποία και σχολιάζω, είναι του 2001, της DTV GmbH με λογοτεχνικά σχόλια ιστορικής φύσεως του πολύ Ralf Schröder και πρόκειται για επανέκδοση της μη λογοκριμένης έκδοσης του 1978 (στα Ρωσικά) και της πρώτης (σχολιασμένης) γερμανικής του 1992.

Ένα μοναδικό χαρακτηριστικό είναι η εκτίμηση πως το «Nun gut, wer bist du denn? Ein Teil von jener Kraft... » κλπ... του Goethe, (το οποίο παρατίθεται ολόκληρο στην αρχή του βιβλίου στην έκδοση του 2001) υπήρχε στο χειρόγραφο του συγγραφέα και είναι αυτό που τον ενέπνευσε να γράψει το έργο. (δεν ακούγεται παράλογο, αφού ο Goethe έχει εμπνεύσει δεκάδες συγγραφείς)

Συνιστώ το έργο για την μετάφραση του Reschke, ο οποίος είναι διάνοια στους Ρώσους συγγραφείς, τα εκτενή σχόλια του Schröder, που μας εισάγουν στις ιδιαιτερότητες της εποχής στην οποία γράφτηκε το έργο και φυσικά για το μαύρο χιούμορ, που είναι διάχυτο παντού.

Note: 7/10
   
« Last Edit: 01 Feb, 2014, 00:28:37 by dimace »
South Africa (1961-1994) presidents: Charles Swat, Jozua Naude, Jacobus Fouche, Johannes de Klerk, Nicolaas Diederichs, Marais Viljoen, Balthazar Vorster,  Pieter Botha, Chris Heunis, Frederik de Klerk.


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Re: Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow
« Reply #1 on: 31 Jan, 2014, 13:18:39 »


Εδώ η νεότατη έκδοση από τις εκδόσεις Galiani, βιβλιοδετημένη, σε μετάφραση του Alexander Nitzberg, η οποία, λέγεται, είναι η τελειοτέρα όλων. Ο Alexander Nitzberg (Ρωσογερμανός) είναι εκτός από μεταφραστής και συγγραφέας. Δεν ξέρω αν έχει γράψει κάτι ο ίδιος αλλά τα βραβεία στη μετάφραση από τα ρώσικα στα γερμανικά τα έχει σαρώσει. Αν κρίνω από την τιμή διάθεσης του βιβλίου, τίναξε την μπάνκα στον αέρα. Όποιος / α αγοράσει το βιβλίο θα μας πει το γιατί. Εγώ τρίτη φορά δεν το αγοράζω... :) 
South Africa (1961-1994) presidents: Charles Swat, Jozua Naude, Jacobus Fouche, Johannes de Klerk, Nicolaas Diederichs, Marais Viljoen, Balthazar Vorster,  Pieter Botha, Chris Heunis, Frederik de Klerk.

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Re: Der Meister und Margarita von Michail Bulgakow
« Reply #2 on: 31 Jan, 2014, 19:55:01 »


Εδώ η υπό σχολιασμό έκδοση σε μετάφραση Thomas Reschke. To εξώφυλλο μπορεί να διαφέρει και να είναι ο καθεδρικός του Αγίου Βασιλείου στην Κόκκινη Πλατεία. Κανένα πρόβλημα, αφού μιλάμε για την ίδια έκδοση.

Βρήκα και το ακόλουθο, προσέξτε τον τίτλο, από Marabout, το οποίο αν και δεν σχολιάζει την έκδοση που μας απασχολεί, ασπάζεται τον Schröder και αυτό με κάνει να πιστεύω πως τελικά το βιβλίο από την DTV είναι το καλύτερο

Ein Teil von jener Kraft...

Der Meister und Margarita ist ein vielschichtiger Roman und ein exzellentes Beispiel der Umsetzung von Komplexität in schwebend-leichte Sprache. Er erzählt von den Ereignissen in der von Dämonen befallenen Stadt Moskau. Geschrieben hat ihn der Arzt und Schriftsteller Michail Bulgakow in den Jahren 1928 bis zu seinem Tod 1940. Erst 1966/67 wurde er in der Sowjetunion in zensierter Form herausgegeben. Vollständig erschien der Text im Westen im Jahre 1973.

Realistische Elemente wie die Beschreibung des Alltagslebens in Moskau wechseln sich ab mit phantastischen und metaphysischen sowie mit der Darstellung biblischer Geschichte. Die nach dem Vorbild bester russischer Tradition von Gogol bis Tschechow mit Humor durchsetzte Betrachtungsweise wie auch die Reflexion über die Eigenheiten der Menschen und über die Kunst bilden den Rahmen für den äußerst fesselnden Roman.
Die erste Szene schon lässt die 30er Jahre lebendig erstehen. Der Teufel Voland stolziert samt Gefolge, dem Kater Behemot, Fagot, Asaselli und Korowiow sowie der rothaarigen Hexe Hela in den Straßen Moskaus herum. Er versetzt die Stadt in Aufregung und stiftet allerorten Unheil. Mit unentrinnbarer Zwangsläufigkeit entlarvt die Gegenwart der Dämonen die Absurdität der Wirklichkeit, demaskiert den flachen Atheismus und stellt menschliche Schwächen auf die Probe, vor allem das Unvermögen, den Versuchungen des Mammons zu widerstehen.
Die als Roman im Roman verankerte Passionsgeschichte besteht aus drei Kapiteln: dem Verhör, der Kreuzigung und der Ermordung Judas. Verbunden sind beide Teile durch die Geschichte des Meisters, des Autors des genialen Pilatusromans über Jeschua Ha-Nocri - Jesus Christus - und seiner Geliebten Margarita, die zum Sinnbild wird für die liebende, die begehrenswerte Frau sowie für den Sinnenrausch schlechthin. Zur Hexe geworden, kann sie sich der Ekstase beim Ritt auf dem Besen ebensowenig entziehen wie der Leser.
Margarita und dem Meister kann das Glück auf dieser Erde nicht zuteil werden. Um mit ihm vereint sein zu können, sieht sich Margarita gezwungen, auf das Angebot Volands einzugehen und die Rolle der Ballkönigin zu übernehmen Sie taucht ein in einen Reigen von Halunken, Mördern und Sündern unterschiedlichster Couleur. Nach langer Trennung wird sie dann von Voland mit dem Meister zusammengeführt, um den gemeinsamen Ritt zur Erlösung anzutreten. An dessen Ziel trifft der Meister Pontius Pilatus, den Protagonisten seines Romans und erlöst ihn von ewigen Leiden.
Der Meister und Margarita ist ein Werk, das unterschiedlichste Interpretationsebenen bietet. Neben der philosophischen, der religiösen und der ethischen Auslegung, dargestellt im Kampf des Guten mit dem Bösen oder in der Figur des Pontius Pilatus, dem Verfolger von Jeschua Ha-Nocri, erschließt sich dem Leser in der Reflexion über die Unsterblichkeit des Kunstwerks eine ästhetische, in erster Linie vielleicht aber eine politische Dimension.
Die Erbitterung eines genialen Mannes, der sich Bürokraten und Kleingeistern beugen muss und die Wut über die Unterwürfigkeit der Künstler und Heuchler nehmen groteske Gestalt an. Die Revanche des Autors gegen die Dummheit und Brutalität des politischen Systems teilt sich dem Leser als eine erfrischende Portion Genugtuung sinnlich mit. Der Stör des zweiten Frischegrades, der im Restaurant für Literaten serviert wird, bleibt ein Synonym für misslungene Planwirtschaft und die Absurdität sprachlicher Verschleierung der Realität.
Dagegen bringt der Autor für die Kleinen, die Lichodiejews und Warionuchas ein beträchtliches Maß an Verständnis und Mitgefühl auf. Und er benennt die für ihr Leid Verantwortlichen, die Bande Volands.
Doch damit nicht genug. Bulgakow geht weiter, indem er die Grenzen der Handlung ausdehnt. Die glänzende Satire wird zum Weltroman, zum Spiel zwischen Gott und Satan um die Erlösung des Menschen.
Michail Bulgakow präsentiert einen Gentleman-Mephisto, der die Hörner seiner Widersacher zurechtstutzt, der Gerechtigkeit zu schaffen versucht, was in dieser Zeit selbst für den Teufel ein unüberwindbares Hindernis darstellt


von Marabout με το ακόλουθο σχόλιο:

(Die dieser Rezension zugrunde liegende Ausgabe von Volk und Welt ist inzwischen vergriffen)

...μάλλον υπάρχει κάποιο μπέρδεμα αλλά δεν τρέχει και τίποτα.
South Africa (1961-1994) presidents: Charles Swat, Jozua Naude, Jacobus Fouche, Johannes de Klerk, Nicolaas Diederichs, Marais Viljoen, Balthazar Vorster,  Pieter Botha, Chris Heunis, Frederik de Klerk.